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Bodenbelag Wiki

Unser großes Lexikon für Teppichboden und Co.

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A

Auslegware

Der Begriff "Auslegware" wird für textile Bodenbeläge verwendet, in der Regel für Teppiche oder Teppichböden. Gemeinsam haben diese Arten von Bodenbelägen eine obere Schicht aus Faserstoffen.

B

Bodenbeläge

Es lassen sich grundsätzlich 5 Arten von Bodenbelägen unterscheiden: Laminat, Parkett, Kork, Teppichboden und PVC-Belag. Bis auf die Kork-Böden finden Sie die vier anderen Bodenarten in verschiedenen Varianten und Materialien zu deren Verlegung, Pflege und Reinigung in unserem Shop. Weiterhin können Sie noch Keramikfliesen und Steinmaterialien wie Granit, Marmor etc. als Bodenbeläge in Betracht ziehen.

Jede Bodenbelagsart lässt sich in weitere Kategorien unterteilen.

Z.B. Teppichboden:

  • Velours Teppichboden
  • Schlingen Teppichboden
  • Langflor Teppichboden, Hochflor Teppichboden, Shaggy Teppichboden
  • Kinder Teppichboden
  • Strassen Teppichboden
  • Spielteppiche, Kinderteppiche
  • etc.

Bambus

Der Bambus zählt zu den Gräsern, hat aber eine holzartige Struktur. Durch seinen Aufbau bedingt, ist die asiatische Pflanze äußerst stabil und widerstandsfähig. Als Bodenbelag wird Bambus vielseitig eingesetzt: er kann zu Parkett, Klickparkett, Platten, Furnier und vielen anderen Belägen verarbeitet werden.

Berber

Wollteppich, der in der Tradition des Nomadenvolks der Berber geknüpft wurde.

C

CV-Beläge

Zweischichtiger, elastischer Kunststoffbelag mit PVC-Oberfläche und geschäumter Unterschicht.

CE Kennzeichnung

Die CE-Kennzeichnung ist der Reisepass für Produkte, die innerhalb des europäischen Binnenmarktes gehandelt werden. Alle Teppichböden müssen gemäß EU-Recht Mindestanforderungen in Bezug auf Produktsicherheit und Gesundheit erfüllen. Mit dem CE-Zeichen bestätigt der Hersteller, dass die betreffenden Erzeugnisse den jeweils geltenden Richtlinien entsprechen.

D

Designbeläge - Vinylbeläge - LVT

Unter Design-PVC verstehen wir hoch strapazierfähige Kunststoff-Beläge (Polyvinylchlorid, PVC-Böden), die in verschiedenen Designs angeboten werden. Durch die hohe Belastbarkeit wird diese Sorte Bodenbelag an Orten eingesetzt, die starken Publikumsverkehr aufweisen, also Ladenlokale, gastronomische Einrichtungen oder Krankenhäuser. (Design PVC wird u.a. auch als LVT, Vinyl, Design Vinyl oder Design Belag bezeichnet.

Dielen, Dielenboden

Dielenböden sind die einfache und rustikale Alternative beispielsweise zu Parkettböden. Die Bretter sind immer mit Nut und Feder versehen. Durch den Einsatz verschiedener Hölzer wie z.B. Tanne, Kiefer, Buche, Eiche, Kirschbaum und anderen können die Böden perfekt auf die Einrichtung abgestimmt werden. Dielen werden in Stärken von ca. zwei bis zweieinhalb Zentimetern angeboten. Dielenböden besitzen immer einen Untergrund aus Hölzern, die in regelmäßigem Abstand von ca. 60 cm quer zu den Dielen gelegt werden sollten. Evt. ist die zusätzliche Verlegung von Folie angeraten.

E

Estrich

Der Estrich bildet den Untergrund für Bodenbeläge wie Teppichböden, Parkettböden oder Dielen. Wir unterscheiden beispielsweise Estriche, die aus Zement, Gussasphalt, Kunstharz, Calciumsulfat oder Magnesit hergestellt werden. Estriche werden gegossen, danach geglättet oder abgerieben. Sie benötigen je nach Typ eine gewisse Zeit um auszuhärten. Erst dann kann der Bodenbelag aufgebracht werden. Eine weitere Form der Estriche sind die Trockenestriche, bei denen Holzspanplatten, Hartholzfaserplatten, Gipsfaserplatten oder Gipskartonplatten zum Einsatz kommen.

Estrich spachteln

Bei bestimmten Arbeiten wie beispielsweise dem Entfernen von Kleberesten kann es vorkommen, dass der Estrich beschädigt wird. In diesem Fall werden die schadhaften Stellen mit Spachtelmasse gefüllt. Bei größeren Flächen muss zusätzlich Haftgrund aufgetragen werden. Nach dem Spachteln und Trocknen wird die Stelle abgeschliffen.

F

Fliesen

Fliesen werden sowohl als Keramikfliesen, die üblicherweise in Badezimmern oder als Wandfliesen in Küchen eingesetzt werden, als auch als quadratische geschnittene textile Bodenbeläge angeboten. Die gebrannten Keramikfliesen verfügen über eine widerstandsfähige, abwaschbare Oberfläche; der Vorteil der Textilfliesen gegenüber Teppichbahnen liegt in ihren flexiblen Einsatzmöglichkeiten. Ist beispielsweise eine Fliese beschädigt oder stark verschmutzt, lässt sie sich leicht austauschen.

Fliesen spachteln

Um großen Arbeitsaufwand und starke Verschmutzungen zu vermeiden, können Fließen statt abgeschlagen auch überspachtelt, d.h. beispielsweise eine zweite Fliesenschicht aufgebracht werden.

Flokati

Der Flokatiteppich stammt aus Griechenland. Durch ein spezielles Webverfahren und anschließende Verfilzung besitzt der Teppich eine Schaffell-artige Oberfläche.

G

GUT Siegel

Gegründet 1990, vergibt die Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden e. V. das GUT-Siegel für Teppiche, die umweltschonend produziert wurden. So wollen die Mitglieder, führende europäische Teppichhersteller, eine maximale Umweltverträglichkeit und umfassenden Verbraucherschutz zu jedem Zeitpunkt im Lebenszyklus eines Teppichbodens garantieren. Unabhängige Institute wie das TFI - Institut für Bodensysteme an der RWTH Aachen e.V. prüfen die Bodenbeläge auf Schadstoffe in krebserregenden Farben oder Pestizide. Bei Wollteppichen ist eine Ausrüstung mit einem geeigneten Mottenschutz die Voraussetzung, um das Siegel zu erlangen.

 
K

Kleber

Für die früher lösungsmittelhaltigen Klebstoffe stehen heute schadstoffarme Kleber als Ersatzstoffe bereit. Vor allem beim vollflächigen Einsatz zum Verkleben von Teppichböden sind diese modernen Klebmittel besonders Emissionsarm. Beispiele für solche Kleber sind 1-/ und 2-komponentige Polyurethan-Klebstoffe (2K-PU), Epoxidharz-Klebstoffe oder Hybrid-Klebstoffe.

Klicklaminat

Als Klicklaminat bezeichnen wir Laminatboden, der durch eine ineinander verwinkelte Nut-Federverbindung eine mechanische Verbindung eingehen. Das Geräusch beim Einrasten der Verbindung hat dem Bodenbelag seinen Namen gegeben. Leim bzw. Kleber kommen nicht zum Einsatz. Es entsteht eine fugenfreie, nach Verlegung sofort begehbare Oberfläche, weshalb sich das Klicklaminat besonders bei Heimwerkern großer Beliebtheit erfreut. Das Klicklaminat ist in vielen Dekors erhältlich; es wird in der Regel schwimmend und mit einer Trittschalldämmung verlegt.

Klickparkett

Das Klickparkett entspricht in wesentlichen Aspekten dem Klicklaminat.

Kork

Kork ist ein ideales Naturmaterial: Es ist leicht, beständig, hoch strapazierfähig, abweisend gegen Wasser und besitzt natürliche fungizide (Pilz tötende) Eigenschaften. Diese Vorteile machen die Rinde der Korkeichen u.a. zum idealen Bodenbelag.

Korkparkett

Kork-Fliesen kommen sowohl als massive Platten oder furniert in den Handel. Die Parkett-Fliesen werden auf dem Untergrund vollflächig verklebt. Das Material ist in Stärken von vier, sechs bzw. acht Millimeter erhältlich.

Klebekork

Klebekork oder Korkfließen können auch in Nasszellen und Küchen eingesetzt werden, da der Bodenbelag keine Dehnungsfugen besitzt. Auch der Klebekork wird furniert bzw. massiv angeboten. Auf die furnierte Oberfläche können, im Gegensatz zu seinem massiven Pendant die unterschiedlichsten Dekore aufgebracht werden.

Kugelgarn

Kugelgarnbodenbeläge werden sowohl als Teppichfliesen als auch als Bahnenware hergestellt. Die gesponnenen Garne bilden Fasernkugeln, daher der Name. Durch die hohe Dichte des Materials ist die Oberfläche des Bodenbelags besonders widerstandsfähig. Außerdem besitzen Teppiche aus Kugelgarn keine erkennbare Struktur, so dass Beschädigungen mit geringem Aufwand repariert werden können.

L

Lack

Moderne, Lösungsmittelfreie Lacke auf Wasserbasis dienen der Versiegelung in der Regel von Holzböden aller Art. Eine Lackversiegelung bringt diverse Vorteile mit sich: Der Boden wird strapazierfähiger, wasserabweisend und unempfindlich gegen Kratzer und Beschädigungen. Durch die Transparenz des Lacks bleibt die ursprüngliche Farbigkeit des Holzes unangetastet.

Laminat

Laminat besteht aus vier Schichten. Gehärtetes Melaminharz bildet die oberste Schicht, das sogenannte Overlay. Das Harz schützt die darunterliegenden Schichten vor Abnutzung und UV-Lack verhindert Farbveränderungen durch UV-Strahlung. Darauf folgt die Dekorschicht, die aus aufwendigen, photorealistischen Nachdrucken von Hölzern besteht. Die natürlichen Abweichungen in Farben und Maserung der Hölzer finden sich auch bei diesen Nachdrucken, um das Laminat ansprechend und authentisch aussehen zu lassen. Die dritte Schicht ist die Trägerplatte, die 90% der Masse des Laminats ausmacht. Die Trägerplatte besteht aus entweder aus Spanplatte, einer MDF- (MDF=mitteldichte Faserplatte) oder HDF-Platte (HDF=hochdichte Faserplatte). Die Trägerplatte bestimmt die Tragfähigkeit und damit die Qualität des Laminats. Die vierte und letzte Schicht wird Gegenzug genannt. Sie besteht aus Phenolharz und dient dem Ausgleich von Zugkräften, die aus dem Schichtaufbau des Laminats resultieren. Darüberhinaus ist diese Unterseite des Laminats feuchtigkeitsabweisend.

Was sind die Vor- und Nachteile von Laminat?

Vorteile:

  • Für Stühle mit Rollen geeignet
  • Pflegeleicht
  • Schnell zu verlegen auf vielen Untergründen
  • Beständig gegen UV-Licht
  • Laminat hat eine geringe Aufbauhöhe


Nachteile:

Das Dekor ist nur ein Abbild und ist Hölzern nachempfunden. Diese "Holz-Kopie" ist allerdings im Laufe der Jahre immer besser geworden und kann bei hochwertigem Laminat kaum von echten Parkettböden unterschieden werden.
Kratzer an der Oberfläche lassen sich nicht abschleifen. Die Laminatbeschichtung ist allerdings extrem hart und aus diesem Grund nicht anfällig für Kratzer.

Linoleum

Bereits seit über 200 Jahren wird Linoleum hergestellt. Der elastische Bodenbelag ist weitgehend ein Naturprodukt; so werden bei seiner Herstellung Leinöl, Naturharz, Kalkpulver und Holzmehl verwendet. Als Trägermaterial kommen Jutefasern zum Einsatz. Das flexible Material ist beständig gegen eine Reihe unterschiedlicher Chemikalien, jedoch empfindlich gegen Seife und andere alkalische Stoffe. Außerdem ist Linoleum unempfindlich gegen mechanische Beanspruchung. Als Bodenbelag ist Linoleum als Bahnen- und als Plattenware erhältlich.

M

Mosaikparkett

Mosaikparkett ist eine einschichtige Parkettart. In der Regel bilden fünf miteinander verklebte Holzlamellen eine quadratische Einheit. Zusammen mit jeweils anderen Quadraten bildet das Parkett ein mosaikartiges Muster, daher der Name.

O

Öko-Tex Standard (1000/100plus)


Der Öko-Tex Standars 1000 zertifiziert Betriebsstätten entlang der gesamten Lieferkette hinsichtlich ihrer ökologischen und sozialverträglichen Produktionsbedingungen. Der Öko-Tex Standard 100plus vereint den Öko-Tex Standard 100 - der schadstoffgeprüfte, humanökologisch unbedenkliche Textilprodukte kennzeichnet - und den Standard 1000.

 

Öl

Öle, die zur Behandlung von Holzoberflächen verwendet werden, sind meist Pflanzenöle wie Leinöl oder Rapsöl. Unterschieden werden Hartöle, Öl-Wachsgemische und Wachse. Im Gegensatz zu Lacken, die Oberflächen dauerhaft versiegeln, lassen Öle das Holz atmen. Das Material dringt in die äußeren Poren ein und bewirkt einen anhaltenden Schutz gegen Verschmutzung und Feuchtigkeit.

P

Prodis

PRODIS ist das einheitliche europäische Produkt-Informations-System für textile Bodenbeläge. Es beinhaltet Angaben zu den Nutzungs- und Komfortklassen, Einsatzempfehlungen und weitere Produkteigenschaften. Unten rechts bestätigt das GUT-Signet, dass alle Anforderungen an einen umweltfreundlichen Teppichboden erfüllt werden. Die Registrierungsnummer unten links weist aus, dass das Produkt im PRODIS-System registriert ist. Sie können diese Nummer auf der Website von PRODIS eingeben und so Informationen über das entsprechende Produkt erhalten. Alle mit dem PRODIS-Label gekennzeichneten Produkte wurden von unabhängigen Prüfinstituten kontrolliert, um die Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher zu gewährleisten.

Parkett

Parkettarten unterscheiden sich durch ihren Aufbau, die verwendeten Holzarten und die Muster. Im Angebot sind massive und mehrschichtige Parkettböden. Das mehrschichtige Parkett besteht aus einer hochwertigen, geölten oder lackierten Holzoberfläche von bis zu vier Millimeter Stärke sowie weiteren Holzschichten, die miteinander verklebt sind. Einzelne Paneele können miteinander verleimt werden; es sind allerdings auch Klickparkette im Handel. Für die Fertigung von Parkett werden in Deutschland meist Harthölzer wie Buche, Eiche oder Kirsche verwendet. Entsprechend reicht das Farbspektrum von weißen Hölzern, Honigtönen bis hin zu dunklem Kirschholz oder nahezu schwarzen Farbtönen. Die am häufigsten verwendeten Muster sind das Stäbchen-, Schiffsboden- und das Mosaikparkett, sowie das Fischgradparkett. Parkettböden sind – je nach verwendeter Holzart – widerstandsfähig und außerordentlich langlebig, daher auch besonders hochwertig.

Welche Arten von Parkettböden gibt es?

Parkett gibt es in drei Varianten: Bei Fertigparkett und Massivholzdielen handelt es sich um Echtholzbodenbeläge. Furnierparkett ist eine kostengünstige Alternative für Parkett aus edlen Hölzern.

Fertigparkett besteht aus drei Schichten. Die obere Schicht wird Nutzschicht genannt und besteht aus der natürlichen Holzart, durch die das Parkett sein individuelles Aussehen und seine Einzigartigkeit erhält. Die Nutzschicht wird selbstverständlich versiegelt und dadurch vor UV-Strahlung und Feuchtigkeit geschützt. Die darauffolgende Mittellage besteht aus Echtholz oder einer HDF-Platte und ist notwendig, um das Parkett zu stabilisieren und ihm auch langfristig Festigkeit zu verleihen. Die untere Schicht ist wieder der sogenannte Gegenzug, der als Ausgleich für die Spannungen dient, die durch den dreischichtigen Aufbau zustande kommen. Dadurch wird das Parkett erst richtig belastbar. Massivholzdielen, eine weitere Parkettart, bestehen aus einem massiven Stück Holz. Zur Verlegung werden sie auf eine Unterkonstruktion geschraubt oder mittels eines Nut-Feder-Klick-systems schwimmend verlegt. Wichtig zu bedenken ist, daß diese Parkettart arbeitet, d. h. sich ausdehnt und wieder zusammenschrumpft, abhängig vom Feuchtigkeitsgrad der Umgebung, daher könen Massivholzdielen nicht vollflächig verklebt werden. Bei Furnierparkett besteht die oberste Schicht aus einem Edelholzfurnier. Es wird schwimmend verlegt und kann danach sofort betreten werden. Furnierparkett hat eine geringer Aufbauhöhe.

Was sind die Vor- und Nachteile von Parkett?

Vorteile:

  • Besteht aus Echtholz, das eine besondere Wärme und edle Optik in Ihre Wohnräume bringt
  • Parkett ist in vielen Holzarten und mehreren Oberflächen erhältlich
  • Parkett kann schwimmend verlegt werden
  • Parkett kann mehrfach abgeschliefen werden, um Kratzer von der Oberfläche zu entfernen und sie neu zu versiegeln


Nachteile:

  • Parkett ist pflegeintensiv, nach Herstellerangaben sind spezielle Reinigungsmittel zu verwenden, die Raumtemperatur sollte das ganze Jahr über im Schnitt bei 20°C liegen und die Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 56%, eine Warmwasser- Fußbodenheizung sollte maximal 24°C betragen


Mit welchen Oberflächen ist Parkett erhältlich?

Parkett ist in 6 verschiedenen Arten der Oberflächenbehandlung erhältlich. Jede davon hat eine andere edle Austrahlung.

  • Gekälkte Oberfläche: Die gekälte Oberfläche hebt die natürliche Maserung des Holzes besonders hervor.
  • Gebürstete Oberfäche:Die gebürstete Oberfläche entsteht dadurch, dass das Holz ausgebürstet wird. Dadurch wirkt das Holz besonders authentisch.
  • Gepastete Oberfläche:Die gepastete Oberfläche entsteht, indem die gebürstete Oberfläche eine Farbnuance erhält. Dadurch tritt die natürliche Maserung des Holzes deutlicher hervor.
  • Gealterte Oberfläche:Das Parkett wird mit Nutzungsspuren künstlich gealtert, um ein behagliches Ambiente langjähriger Wohntradition zu schaffen.
  • Geräucherte Oberfläche:Die Oberflächen dunkler Hölzer werden durch Räucherung nachgedunkelt, so dass ihre massive, dunkle Ausstrahlung betont wird.
  • Farbgestaltete Oberfläche:Die Parkettoberfläche wird farblich behandelt, so daß das Holz noch natürlich, aber viel intensiver erscheint.

PVC-Böden

PVC (Polyvinylchlorid) ist ein Kunststoff, der unter dem Einfluss höherer Temperaturen formbar wird. Das Material eignet sich besonders gut als Bodenbelag, da es elastisch, gut einfärbbar, wasserabweisend sowie beständig gegen Säuren, Laugen, Alkohol und Öl ist. PVC-Böden lassen sich kleben und schweißen; ihre Trittfestigkeit prädestinieren sie für Wohn- oder Geschäftsbereiche mit besonders hoher Frequenz wie Eingangsbereiche von Wohnhäusern, Gaststätten oder Flughäfen.

Was ist ein PVC-Belag eigentlich?

PVC steht für Polyvinylchlorid. PVC ist ein thermoplastischer Kunststoff, der sowohl für Bodenbelägen als auch für Fensterrahmen, Rohre und Kabelisolierungen verwendet wird. PVC-Böden sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Ein anderer Begriff für PVC-Belag ist Vinyl-Bodenbelag.

PVC-Belag ohne Trägerschicht besteht entweder nur aus einer PVC-Schicht oder aus mehreren Schichten, die gewalzt und unter Druck und Hitze vollflächig verschweißt werden. Beide Varianten sind extrem strapazierfähig, v.a. die mehrschichtige Variante ist abriebfest, d.h. die Oberfläche hält mechanischer Beanspruchung wie Reibung stand. Bei PVC-Belägen mit Trägerschicht liegt die Oberschicht aus PVC auf einem Trägermaterial aus Jute, Polyestervlies, Kork oder Polyurethan-Schaum. Diese Art von PVC wird vorwiegend in Wohnbereichen verwendet. Das Trägermaterial bietet außerdem den Vorteil den Trittschall besser zu dämmen. Jute als Trägermaterial kann nicht in Feuchträumen verwendet werden. In Nassbereichen können PVC-Beläge mit synthetischen Polyestervlies oder einer Schaumstoffschicht als Träger verlegt werden. Für den Einsatz im gewerblichen Bereich wird empfohlen, die Nahtstellen der Beläge thermisch zu verschweißen, um den Boden gegen eindringende Feuchtigkeit und Schmutz zu schützen.

PVC-Belag wird sowohl in ganzen Bahnen, als auch als PVC-Fliesen und als PVC-Planken verkauft. In unserem Shop finden Sie neben der Bahnenware, auch PVC-Planken in drei verschiedenen Verlegeformen: selbstklebende PVC-Planken, Planken zum Verklicken und Planken zum Verkleben.

Was sind Vor- und Nachteile von PVC-Belag?

Vorteile:

  • PVC ist in vielen Farben und Designs erhältlich
  • Erhältlich als Bahnenware oder PVC-Planke
  • PVC ist sehr strapazierfähig
  • Wasserdicht
  • Unempfindlich gegen Flecken
  • PVC ist einfach zu reinigen
  • PVC ist fußwarm und erzeugt ein angenehmes Gehgefühl
  • PVC ist ein kostengünstiger Bodenbelag


Nachteile:

  • Geringe Lichtbeständigkeit
  • Schrammen und Kratzer sind nicht wieder von der Oberfläche zu entfernen

S

Schiffsboden-Parkett

Beim Schiffsboden-Parkett werden die einzelnen Paneele versetzt nebeneinander verlegt. Diese Verlegeart erinnert an die Bauweise von Schiffen, daher die Namensgebung.

Schleifen

Bei kleineren Beschädigungen der Oberfläche von Holzböden ist es nicht notwendig, den Boden auszutauschen. Durch das Abschleifen des Bodens werden Kratzer und Risse entfernt. Dazu verwendet man eine Band- oder Walzschleifmaschine für die großflächige Bearbeitung, sowie einen Tellerrandschleifer bzw. einen Dreieckschleifer für die Ränder und Ecken. Je nach Alter, Beschädigung und Beschaffenheit der Böden (Auftrag von Lack, Farbe, Öl o.ä.) werden in der Regel drei bis vier Arbeitsgänge notwendig. Die Körnung des Schleifpapiers wird dabei immer feiner, beginnend beispielsweise beim groben 16er, über 30er bis hin zum 100er Schleifpapier zur Feinarbeit. Nach dem Abschleifen sollten die Dielen versiegelt oder geölt werden.

Stäbchen-Parkett

Das Stäbchen- oder Stabparkett besteht, wie der Name schon sagt, aus massiven Holzstäben von bis zu zwei Zentimeter Stärke und ca. sechs Zentimeter Länge. Die Stäbe sind auch in anderen Abmessungen erhältlich. Diese Art von Parkett kann sowohl vollflächig verklebt als auch genagelt werden.

Staub

Staub, in diesem Fall Hausstaub besteht aus diversen tierischen, pflanzlichen und anorganischen Bestandteilen. Dazu zählen Pflanzenfasern beispielsweise von Teppichen, Sand- oder Gesteinskörnchen, die unter Schuhen von draußen hereingebracht werden oder Tier- bzw. Menschenhaaren. Die oftmals allergene Wirkung von Hausstaub lässt sich durch eine regelmäßige Reinigung der Böden verhindern. Dabei sind die unterschiedlichen Bodenbeläge schwierig (hochflorige Teppiche) bzw. leicht (glatte, lackierte Holzböden) zu reinigen.

Staubfrei

Staubige Böden und Räume sind nicht nur ein unschöner Anblick, sie befördern auch Allergien. Dazu kommt, dass beispielsweise Lackierarbeiten der Böden schlechte Ergebnisse zeigen, weil sich der Staub im feuchten Lack absetzen kann. Räume kann man beispielsweise durch eine ausreichende Befeuchtung (Wasserschalen auf den Heizkörpern), gute Belüftung, oder das Aufstellen von Zimmerpflanzen weitgehend staubfrei halten.

T

Teppich

Unter einem Teppich verstehen wir einen textilen Bodenbelag, der entweder durch einen mechanischen Webstuhl produziert oder in einem Webrahmen per Handarbeit hergestellt wird. Dabei kommen unterschiedliche Knüpf- oder Webtechniken, Materialien (Seide, Wolle, Baumwolle etc.) und Farbstoffe zum Einsatz. Außerdem unterscheiden sich Teppiche in vielen anderen kulturellen (europäische, Orientteppiche) und technischen Aspekten (glatter, niedriger, hoher, plüschiger Flor).

Teppichboden

Was für die Teppiche gilt, gilt auch für den Teppichboden oder die Auslegware: Eine Vielzahl von Materialien, viele Farben und Dekors und ein breites Spektrum an Herstellungsverfahren ermöglichen eine große Palette unterschiedlicher Teppichböden. So ist es denn auch folgerichtig, dass der Teppichboden der meistverkaufte Bodenbelag in Deutschland ist. Er schafft eine angenehme, fußwarme Atmosphäre, ist trittsicher und Trittschall-dämmend.


Welche Arten von Teppichböden gibt es?

Teppichböden werden auch als Auslegware bezeichnet. Es gibt drei grundsätzliche Arten von Teppichböden: getuftete Teppiche, Webteppiche und textile Bodenbeläge ohne Pol.

Getuftete Teppiche bestehen aus Nutzschicht und Trägerschicht. Die Nutzschicht wird auch Pol genannt. Beide Schichten werden durch das sogenannte Tufting miteinander verbunden. In das Trägermaterial wird mittels einer Vielzahl von Nadeln das Polgarn eingearbeitet, daduch bildet sich auf der Trägerschicht die Nutzschicht. Webteppich werden aufwendig hergestellt, sind sehr strapazierfähig und daher teuer. Bei textilen Bodenbelägen ohne Pol gibt es meist nur die Nutzschicht, die gleichzeitig als Trägerschicht fungiert. Textile Bodenbeläge ohne Pol sind z.B. Nadelvlies oder Nadelfilz. Diese besonders strapazierfähigen Teppichböden finden Sie in unserem Shop. Teppichböden, die im Tufting-Verfahren hergestellt werden, unterscheiden sich darin, ob die Garnschlingen, die bei der Herstellung entstehen, oben aufgeschnitten werden oder als geschlossene Schlinge erhalten bleiben.

Schlingenware (Bouclé) - Schlingen Teppichboden

Bei dieser Art von Teppichboden bleiben die Schlingen der Nutzschicht als Schlingen erhalten.

Schnittflor (Velour) - Kurzflor Teppichboden

Die Nutzschicht besteht bei Schnittflor-Böden aus aufgeschnittenen Schlingen. Es ist möglich, die Teppiche weiter nach der Höhe der dadurch entstehenden Fasern zu unterscheiden. Teppichböden mit einer Faserlänge von über 10 mm werden als Saxony bezeichnet, Teppichböden mit einer Faserhöhe von über 40 mm als Shag oder Shaggy.

Schnittschlinge (Cut-Loop)

Diese Art von Bodenbelag kombiniert Schlingenware und Schnittflor miteinander. Schnittschlingen-Teppichböden, die mit unterschiedlich hohen Schlingen bzw. Fasern geliefert werden, heißen Reliefware.

Was sind Vor- und Nachteile eines Teppichbodens?

Vorteile:

  • Teppichböden sind in vielen Ausführungen, Farben und Dekors erhältlich.
  • Sie sind schalldämpfend und wärmeisolierend.
  • Teppichböden sind fußwarm und behaglich.
  • Es gibt mehrere Möglichkeiten, Teppichböden zu verlegen.
  • Sie sind zu vergleichsweise günstigen Preisen erhältlich.
  • Teppichböden können in verschiedensten Bereichen verlegt werden, von sehr strapazierfähigen Teppichböden für stark beanspruchte Bereiche bis zu extrem hoch-florigen Teppichen für Ruhezonen.


Nachteile:

  • Sie sind weniger beständig gegen UV-Licht als andere Bodenbeläge.


Woran erkennt man einen guten Teppichboden?

Für Teppichböden gibt es mehrere Qualitätsmerkmale die Anzahl der Polnoppen pro Quadratmeter, das Polgewicht und die Musterung des Teppichs. Je größer die Anzahl der Polnoppen pro Quadratmeter ist, desto feiner und langwieriger war der Verarbeitungsprozess. Ein weiterer Qualitätsindikator ist das Polgewicht. Das Gesamtgewicht des Teppichs allein sagt nicht viel über die Qualität des Bodens aus. Da durch eine schwerere Trägerschicht der Aussagegehalt ungenau ist. Das Polgewicht gibt nun die Masse des pro Quadratmeter Teppich verarbeiteten Polfadens an. Je höher das Polgewicht, desto dichter und edler ist der Teppichboden. Kaufentscheidend für einen Teppichboden sind neben dem optischen Erscheinungsbild auch die Nutzungsklassen der Teppichböden.

Welche Nutzungsklassen für Teppichböden gibt es?

  • Geeignet für Wohnbereiche, die geringfügig beansprucht werden, wie Schlaf- und Gästezimmer

 

  • Geeignet für Wohnbereiche, die eher durchschnittlich beansprucht werden, wie Ess- und Wohnzimmer

 

  • Geeignet für Wohnbereiche, die durchschnittlich beansprucht werden, wie Kinderzimmer, Wohn- und Arbeitszimmer

 

  • Geeignet für Wohnbereiche, die stark beansprucht werden, wie Flure, Eingangsbereiche und Hotelzimmer

 

  • Geeignet für gewerbliche Bereiche, die geringfügig beansprucht werden, wie Kanzleien, Konferenzräume und Hotelzimmer

 

  • Geeignet für gewerbliche Bereiche, die durchschittlich beansprucht werden, wie Büros, Restaurants, Verkäufsräume, Hotels

 

  • Geeignet für gewerbliche Bereiche, die stark beansprucht werden, wie stark genutzte Büros und Restaurants, Veranstaltungsflächen, Warenhäuser, Schulen


Innerhalb jeder der eben dargestellten Klassen für die Strapazierfähigkeit des Teppichbödens, gibt es noch Luxusklassen, die Aussagen über den Komfortwert jedes Teppichbodens machen. Die Luxusklassen von Teppichen werden durch ein Fünf-Kronen-System veranschaulicht. Je mehr Kronen dargestellt sind, desto exquisiter und komfortabler ist der Teppichboden.

Diese Bodenbeläge sind für die Beanspruchung durch Stuhlrollen im Wohnbereich geeignet.

  • ein Teppichboden der Luxusklasse 1 Ein Stern symbolisiert den Einstieg in die Luxusklasse.

 

  • ein Teppichboden der Luxusklasse 2 Zwei Sternen symbolisieren Teppiche im unteren Mittelfeld der Luxusklasse.

 

  • ein Teppichboden der Luxusklasse 3 Drei Sterne symbolisieren das Mittelfeld der Luxusklasse.

 

  • ein Teppichboden der Luxusklasse 4 Vier Sterne symbolisieren einen luxuriösen Teppich.

 

  • ein Teppichboden der Luxusklasse 5 Fünf Sterne symbolisieren einen besonders luxuriösen Teppich.

 

  • Formaldehyd (Methanal) Emission
    Formaldehyd ist in fast allen Einrichtungsgegenständen und -materielien, die uns umgeben enthalten. Dieses Zeichen sagt aus, dass die Emissionen innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte liegen. Die Gesetzgebung hinsichtlich der tolerierbaren Grenzwerte wird fortlaufend verschärft.

 

  • Geprüfte Rutschsicherheit Erhöhte Rutschsicherheit

 

  • Antistatische Eigenschaften Leitfähige Fasern in diesen Teppichböden verhindern eine elektrische Aufladung. Dieses Symbol bezieht sich nur auf den privaten Bereich, für den gewerblichen Bereich werden eigene Kriterien und Symbole verwendet

 

  • Lichtechtheit Der Teppichboden ist farbbeständig gegenüber Tageslicht.

 

  • Geeignet für Stuhlrollen, auch im gewerblichen Bereich Diese Bodenbeläge sind für Büroräume geeignet und sehr widerstandsfähig.

 

  • Geeignet für Stuhlrollen im Wohnbereich

 

  • Geeignet für eine Verlegung auf Treppen im Wohnbereich Der Teppichboden kann auf Treppen verlegt werden und verträgt die Belastungen im Wohnbereich.

 

  • Geeignet für eine Verlegung auf Treppen im gewerblichen Bereich Diese Teppichböden sind rutschfest, trittsicher und sehr strapazierfähig und eignen sich damit für eine Verlegung auf Treppen im gewerblichen Bereich.

 

  • Geeignet für Fußbodenheizung Die Heizungswärme kann problemlos den Teppichboden passieren. Es kommt nicht zu einem Wärmestau, da der Teppich kaum als Isolator wirkt.

 

  • Abriebfestigkeit Die Abriebfestigkeit besagt, daß die Oberfläche des Bodenbelags unem-pfindlich gegen dauerhafte Krafteinwirkung, z.B. mechanische Reibung, ist.

 

  • Trittschall Trittschall entsteht, wenn Menschen sich auf dem Boden bewegen und der entstehende Schall in angrenzende Räume übertragen wird. Teppichböden mit dem Trittschallsymbol verfügen über gute Schalldämmungseigenschaften.

 

  • dimensionsstabil Die Maße wie Größe und Höhe ändern sich kaum bei Änderung der Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

 

  • Schnittkante Diese Teppichböden verfügen über sehr feste Nähte und beständige Schnittkanten, die nicht ausfransen.

 

  • Gesamtgewicht Dieses Symbol weist auf das Gesamtgewicht des Bodenbelags hin.

 

  • Gesamtdicke Dieses Symbol weist auf die Gesamtdicke des Bodenbelags hin.

 

  • Unempfindlich gegenüber Flecken Teppichböden mit diesem Symbol sind widerstandsfähig gegen Verschmutzungen und Flecken, die bespielsweise durch Verschütten auf den Teppichboden gelangen könnten.

 

  • Chemikalienbeständigkeit Der Teppichboden ist unempfindlich gegen die Einwirkung von bestimmten Chemikalien und damit für die Verlegung in Räumen geeignet, in denen mit Chemikalien gearbeitet wird.

 

  • Brandklasse Efl Teppichböden mit diesem Zeichen sind „normal entfammbar“ und eignen sich damit für eine Verlegung im Wohnbereich.

 

  • Brandklasse Cfl-s1 Teppichböden mit diesem Zeichen sind „schwer entflammbar“ und eignen sich damit für die Verlegung in gewerblichen und öffentlichen Bereichen.

Teppichboden verlegen

Wenn Sie den erworbenen Teppichboden selber verlegen möchten, nutzen Sie doch unseren Ratgeber zum Thema Verlegung.

Tufting

Getufteter Teppichboden hat mit über 80% den weitaus größten Anteil an Teppichboden in Deutschland. Beim Tufting (engl. für Büschel, Noppe) näht eine Vielzahl von Nadeln das Garn maschinell in eine vorgefertigte Trägerschicht ein - ein entscheidender Unterschied zum gewebten Teppich, bei dem das Grundgewebe ebenso wie die Nutzschicht, also das Florgewebe, erst während des Webvorgangs entsteht. Beim Tufting wird auf der Unterseite ein Rücken zum Beispiel aus Polyurethan, Latex, Schaum, Jute, Vlies oder Textil aufgebracht. So erhält der Teppichboden die nötige Festigkeit.

Entwicklung

Das Tuftingverfahren wurde schon im Mittelalter angewandt und wurde später von Auswanderern von Europa nach Pennsylvania (USA) gebracht.Um das Jahr 1900 wurde das Tuftingverfahren zunächst nur mit der Hand ausgeführt. Darauf folgte die Mechanisierung per Einnadelmaschine. Um 1920 wurde dann eine Nähmaschine so modifiziert, dass nun 100 Nadeln gleichzeitig arbeiten konnten.

Das Patent auf die Vielnadel-Nähmaschine bekamen die US-Amerikaner Joe Cobbel und George Muse im Jahre 1943 zugesprochen. Die Maschine konnte mit einer Arbeitsbreite von 127 cm Polgarn in ein Grundgewebe einarbeiten.

Diese Methode wurde allerdings erst 12 Jahre später im Jahr 1955 zum ersten Mal in der Bundesrepublik verwendet.

Vorgang

Der Unterschied zwischen dem Tuftinverfahren und der Herstellung von Textilbelägen besteht darin, dass beim Tuftvorgang Fäden in ein fertiges Grundmaterial eingenadelt werden. Bei dem normalen Herstellung entsteht das Gesamtgewebe gleichzeitig mit dem Grundgewebe in einem Arbeitsschritt.

Das Grundmaterial wird mit Hilfe einer Abzugswalze der Tuftingmaschine verabreicht, welche funktioniert wie eine herkömmliche Nähmaschine. Je schneller die Geschwindigkeit, welche durch ein Getriebe gesteuert wird, ist, desto niedriger wird die Dichte der Polnoppen am Ende sein.

Die sog. Polfäden kommen meist von Spulen, die im Spulengatter zu finden sind. Jeder einzelne Faden wird mit Hilfe einer Druckluftpistole durch seinen eigenen Garnkanal zu der Tuftingmaschine geleitet. Die Fäden werden durch ein Walzensystem auf Spannung gehalten und gleichzeitig zu den Nadeln geführt, wo sie anschließend eingefädelt werden.

Das Tuftingverfahren ist deutlich effizienter als das Web-Verfahren. Bis zu sechs Mal größer ist die Masse der hergestellten Ware. Verantwortlich her für ist die Einteilung der zwischen 200 und 4900 Nadeln. Die Nadeln sind in Gruppen aufgeteilt, wodurch das Austauschen und Einrichten dieser deutlich vereinfacht wird. Somit können pro Stunde circa 120 bis 300 m² hergestellt werden.

Aus der Teilungsdichte und der Stichdichte kann die, später vorzufindende, Noppenzahl mathematisch ermittelt werden.

Schlingenflor entsteht, wenn die Nadeln, an denen die Polfäden hängen, das Grundmaterial beim runter Bewegen durchstechen. Unter dem Grundmaterial befinden Greifer, die einem Haken sehr ähneln. Diese Haken halten die Fäden der Nadeln fest und die Nadeln bewegen sich wieder nach oben. Dieser Vorgang wiederholt sich dann beliebig oft. Da das Polgarn aber immer noch unter Spannung stehen muss, halten die Greifer es solange fest, bis die Nadeln das Garn zur Erzeugung der darauf folgenden Schlinge durchstochen haben.

Die Herstellung von Schnittflor funktioniert vom Prinzip her genau wie die von Schlingenflor. Anders ist hier nur die Anordnung der Greifer, welche nicht mehr mit sondern gegen die Laufrichtung fixiert sind. Außerdem werden die Greifer hier durch ein Messer veranlasst die Schlingen sofort aufzuschneiden.

V

Verlegen

Der Bodenleger ist in Deutschland ein anerkanntes Handwerk. Die Ausbildung dauert drei Jahre und schließt das Bearbeiten der Untergründe, das Verlegen aller Arten von Bodenbelägen und die Instandhaltung / Sanierung von Böden mit ein.

Vinyl, Vinyl-Beläge

Vinyl ist ein Sammelbegriff und schließt die elastischen Kunststoffbeläge, in erster Linie PVC-Beläge (Polyvinylchlorid) ein.

 
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